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Was ist Liposuktion?

Liposuction ist ein Eingriff, bei dem das Fett, das sich in bestimmten Körperregionen angesammelt hat und Unebenheiten hervorruft, entfernt wird und der Körper wieder eine ästhetischere Form erhält. Das Fett, das sich aufgrund genetischer Ursachen, Gewichtsschwankungen oder mangelnder Bewegung in bestimmten Körperregionen ansammelt, kann auch schon mal sogar bei gesunden Menschen nicht einfach durch Sport verbrannt werden. Bei der unregelmäßigen Polsterung dieser Art von Fetten wird eine Liposuktion-Technik verwendet, die man Lipoplasty nennt.

Je nach dem, welche Körperregion betroffen ist, verwendet man entweder die Laser-Liposuktion- Technik oder die klassische Methode, bei der über eine Kanüle das Fett unterhalb der Haut abgesaugt wird. Wenn die betroffene Körperregion zu groß ist, kann man auch beide Techniken in Kombination anwenden. Über die anzuwendende Technik entscheidet der Chirurg, in dem er den Zustand und die Größe der betroffenen Körperregion und seine Bewertungen bezüglich der Patientin oder des Patienten einkalkuliert.

Selbstverständlich möchte jeder den Fettüberschuss im Körper loswerden, aber manche können trotz ihres guten Gesundheitszustands nicht durch Diäten oder Sport den Fettüberschuss reduzieren. Sie entscheiden sich dann für eine Liposuktion, weil das Fett mit Hilfe von Lasern zerstückelt wird und ihr Problem damit gelöst ist. Bei dieser Methode wird die Laserenergie über ein fiberoptisches Kabel in das Fettgewebe weitergeleitet. Das Fett, das die Laserenergie aufgenommen hat, wird aufgrund der Stärke dieser Energie zerstückelt und löst sich schließlich auf. Die Teilung der Fettzellen in für das Auge nicht sichtbare kleine Teilchen und die Wärme, die durch die Einwirkung des Lasers dabei entstanden ist, bewirken, dass das durch die Formveränderung erschlaffte Gewebe wieder straff wird und besser aussieht. Bei der klassischen Methode hingegen, bei der das Fett über dünne Röhrchen – den sogenannte Kanülen – abgesaugt wird, kann die Haut nicht gestrafft werden, weil dazu die Energie der Laserstrahlen und das Zerstückeln der Fettzellen benötigt wird.

Wie funktioniert die Fettabsaugung mit Laser (Liposuktion)?

Vor dem Eingriff wird genau festgelegt, welche Körperregion behandelt werden soll. Diejenigen Körperregionen, in denen Fettüberschuss besteht, werden ermittelt und markiert. Die markierte Region wird mit einem Lokalanästhetikum betäubt und ist bereit für den Eingriff. Mit Einsetzen der anästhetischen Wirkung beginnt der Eingriff, bei dem über ein fiberoptisches Kabel die Laser-Energie in die markierte Körperregion weitergeleitet werden soll.

Nach diesem Eingriff, die auf der Weiterleitung von Energie beruht, muss nichts vernäht werden, aber die Patientin oder der Patient muss Mieder oder Kompressionsverbände tragen, damit Druck auf die behandelte Region ausgeübt werden kann. Dieser Eingriff wird im Allgemeinen mit einer Lokalanästhesie vorgenommen und hat nur geringfügige Schwellungen und Hämatome zur Folge. Die Dauer des Eingriffs hängt von der Fettmenge ab. Bei einer zu großen Menge Fett kann eine Sitzung von ungefähr einer Stunde ausreichen, um die Fettmenge zu reduzieren.

Bei Eingriffen unter Vollnarkose ist die stationäre Behandlung mit einer Übernachtung und bei lokaler Anästhesie die ambulante Behandlung und ein paar Stunden Aufenthalt in einer Klinik zur Beobachtung notwendig.

Wer kann sich mit Laser Fett absaugen lassen (Liposuktion)? Von welchen Körperregionen kann Fett abgesaugt werden?

Wenn Diäten und Sport nicht mehr weiterhelfen, die unregelmäßig verteilte Fettpolsterung im Körper zu verbrennen, kann sich jeder, unabhängig vom Geschlecht, Fett absaugen lassen. Heutzutage beschweren sich viele darüber, dass weder Sport noch Diäten eine effektive Wirkung auf ihren Körper haben. Unter diesen Umständen kann man sich mit Hilfe von Liposuktion dieser überschüssigen Fette entledigen. Die Liposuktion-Technik, die meistens auf die Fettpolster an Rücken, Taille, Gesicht, Kinn, Arme und Beinen angewandt wird, kann man auf alle Körperregionen anwenden, an denen sich überschüssiges Fett angesammelt hat.

Was sind die Unterschiede zwischen einer Laser-Liposuktion und einer klassischen Liposuktion?

  • Bei einer Behandlung mit Laser-Liposuktion treten Folgen wie Blutungen und Traumaerscheinungen nicht auf.
    Nach einer Laser-Liposuktion hat man viel weniger Schmerzen.
  • Die Behandlung mit Laser-Liposuktion verhindert, dass die Haut in der abgesaugten Region schlaff herunter hängt.
  • Nach einer Behandlung mit Laser-Liposuktion ist keine andere Nebenwirkung außer Schwellungen zu erwarten, wobei auch diese nur leicht ausfallen.
  • Nach einer Behandlung mit Laser-Liposuktion gibt es keine Wundheilung mit Verbandsmaterial.

Wer eignet sich für eine Fettabsaugung (Liposuktion)?

  • Alle, die keine Krankheiten haben, die den Verlauf oder auch den Heilungsprozess nach der OP gefährden könnten,
  • Alle, die eine straffe und elastische Haut haben,
  • Erwachsene mit geeigneter Muskelstruktur,
  • Diejenigen, die eine realistische Erwartung bezüglich der Ergebnisse des Eingriffs haben,
  • Bei denjenigen, die die Liposuktion als ästhetischen Eingriff begrüßen, bestehen keine Bedenken zu ihrer Anwendung.

Aus welchen Körperregionen kann man Fett absaugen?

Die Fettabsaugung kann sowohl einzeln als auch mit anderen Eingriffen wie z.B. Bauchstraffung, Gesichtsstraffung oder Brustverkleinerung kombiniert durchgeführt werden.

Aus diesem Grund kommt dieser Eingriff für jede Körperregion in Frage:

  • Bauch- und Taillenbereich
  • Oberarme
  • Hüften und Gesäß
  • Brustkorb
  • Gesicht und Wangen
  • Hals und Kinn
  • Schenkel
  • Waden und Fußgelenke
  • Beininnenseiten

Was muss die Patientin oder der Patient vor einer Fettabsaugung tun?

Vor dem Eingriff muss man unbedingt das Rauchen aufgeben.
Die Medikamente, die je nach dem Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten verschrieben wurden, müssen regelmäßig eingenommen werden.
Vor dem Eingriff dürfen Blutverdünner wie Aspirin nicht eingenommen werden.
Vor dem Eingriff müssen alle notwendigen Tests und Gesundheitsuntersuchungen durchgeführt werden.

Wie funktioniert die klassische Fettabsaugung (Liposuktion)?

Vor diesem Eingriff, der auch klassische Fettabsaugung genannt wird, ist die Zielregion zu bestimmen. Diejenigen Körperregionen, in denen Fettüberschuss herrscht, werden ermittelt und markiert. Das für die Patientin oder den Patienten geeignete Anästhetikum wird festgelegt und verabreicht, um den Betroffenen auf die OP vorzubereiten. Mit Einsetzen der anästhetischen Wirkung wird die Zielregion auf den Eingriff vorbereitet, in dem kleine, unauffällige Einstiche in die Haut gemacht werden. Über diese Einstiche wird eine flüssige Lösung injiziert, um Trauma und Blutungen vorzubeugen. Die Kanülen werden durch diese Einstichstellen in die Region geführt und saugen dort das Fett mit einem chirurgischen Vakuum ab. Der Eingriff wird meistens unter Vollnarkose durchgeführt. Die Ergebnisse des Eingriffs sind erst dann sichtbar, nachdem die Schwellungen und Hämatome verheilt sind. Die Dauer der OP hängt von der Fettmenge ab. Für ein nachhaltiges Ergebnis ist es wichtig, sich an die Vorgaben für die empfohlene Diät und Körperübungen einzuhalten, die eine Gewichtszunahme verhindern sollen. Die Gewichtszunahme nach dem Eingriff macht das Ergebnis des Eingriffs wieder rückgängig.

Wie verläuft die Heilung nach einer klassischen Fettabsaugung?

Abhängig davon, ob bei dem Eingriff Vollnarkose, Lokalanästhesie oder intravenöse Anästhesie verwendet wurde, verläuft der Heilungsprozess anders. Bei einer Lokalanästhesie kann man schon am gleichen Tag entlassen werden, auch wenn einige Stunden in ambulanter Behandlung verbracht werden müssen. Bei einem Eingriff unter Vollnarkose sollte die Patientin oder der Patient stationär behandelt und erst am nächsten Tag entlassen werden. Wenn es keine Kontraindikationen gibt und eine Anästhesie ärztlich freigegeben wurde, kann die Patientin oder der Patient auch bei einer intravenösen Anästhesie am gleichen Tag entlassen werden.
Hautempfindlichkeit, Schwellungen und Hämatome sind normale Folgen des Eingriffs. Mit Ende des

Heilungsprozesses verschwinden diese Beschwerden.

Unter ärztlicher Kontrolle kann man zwar binnen 1-2 Wochen wieder arbeitsfähig werden, aber schwere körperliche Belastung sollte man noch ungefähr 1 Monat vermeiden. Die Schwellungen klingen je nach der Hautempfindlichkeit der Patientin oder des Patienten in ungefähr bis zu zwei Monaten ab. Nach dem Abschwellen wird Ihr Körper zwar seine Form erhalten haben, aber es ist dennoch sehr wichtig, sich an die empfohlene Diät zu halten und die Körperübungen zu machen, um Gewichtszunahmen zu verhindern und somit die Nachhaltigkeit des Eingriffs zu gewährleisten. Die Gewichtszunahme nach dem Eingriff macht das Ergebnis des Eingriffs wieder rückgängig.

Postoperativ kann man sich massieren lassen, um die Formverbesserung zu unterstützen und die Heilung zu beschleunigen.

Welche Risiken birgt die Fettabsaugung (Liposuktion)?

  • Eine unebene, wellenförmige und elastische Hautstruktur
  • Luft-, Fettembolie
  • Ungleichmäßige Körperlinie, Asymmetrie
  • Pigmentstörungen
  • Infektionen im behandelten Bereich
  • Unerwünschte Narben
  • Haut- oder Nervenschäden während des Eingriffs
  • Überhöhter Flüssigkeitsverlust oder Flüssigkeitsstauung
  • Verletzungen durch Wärme- bzw. thermische Einwirkung
  • Risiken der Anästhesie
  • Blutungsrisiko
  • Veränderungen der Hautfarbe bzw. Schwellungen
  • Schmerzen, die nach der OP entstanden sind und nicht vergehen
  • Keine vollständige Wundheilung
  • Wenn auch diese Risiken meistens selten eintreffen, birgt die Fettabsaugung die gleichen Risiken wie
  • sämtliche andere chirurgischen Eingriffe.

Wie verläuft die postoperative Phase der Fettabsaugung (Liposuktion)?

Nach der Fettabsaugungs-OP trägt man Mieder, das je nach Größe des behandelten Bereiches und in verschiedenen Formen speziell für diese chirurgischen Eingriffe und für die Patientin oder den Patienten hergestellt wurde. Das Mieder, das man dann ungefähr einen Monat trägt, umspannt zwar den Körper und lässt das Gefühl von Aufgeblähtheit entstehen, übt aber keinen ungesunden oder störenden Druck aus. Innerhalb dieses Monats kann es aufgrund der Ausscheidung von Ödemen und dem Abschwellen zu Gewichtsabnahme kommen, so dass die Patientin oder der Patient das Mieder verkleinern muss. Vor allem in diesem Zeitraum sollte das Diätprogramm streng eingehalten werden.

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